Studio Mikrofon

Studio MikrofonDie meisten Kondensatormikrofone auf unserem Portal sind auch Studio Mikrofone. Das liegt daran, dass sogenannte Studiomikrofone im Homerecording Studio perfekt sind: Die Aufnahme-Eigenschaften, vor allem die Qualität der Aufnahmen, sind hier ideal. Dabei bedeutet die Bezeichnung Studiomikrofon in der Praxis nichts anderes, als dass es sich um ein Mikrofon handelt, mit dem man Aufnahmen in hoher Qualität anfertigen kann, egal ob im Homestudio oder einem professionellen Studio. Im Gegensatz dazu gibt es natürlich noch Bühnenmikrofone, die dann für Live-Acts gedacht sind.

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Wie so oft bei Mikros gibt es auch bei den Studiomikrofonen sowohl Modelle nach dynamischer Bauweise, als auch nach Kondensator-Bauweise. Die einzelnen Mikrofon Arten haben natürlich ihre jeweiligen Vor- und Nachteile und eignen sich daher unterschiedlich gut für Aufnahmen im Studio, mittlerweile kann man aber für die meisten Einsatzzwecke beide Mikrofon Arten nutzen. Hier zeigen wir dir, was die Vor- und Nachteile von Studiomikrofonen in Form von dynamischen Mikros oder Kondensatormikrofonen sind und für welches Modell du dich für deine Aufnahmen entscheiden solltest.

Das Studio Kondensatormikrofon

Studio KondensatormikrofonKondensatormikrofone im Allgemeinen zeichnen sich im Vergleich zu dynamischen Mikros vor allem durch ihre Empfindlichkeit gegenüber Schallwellen aus. Das liegt an ihrer Bauweise: Die Kapazitätsänderung zwischen den Kondensatorplatten kann sehr gering sein und das Mikro kann diese Änderung trotzdem wahrnehmen und verarbeiten. Das führt dazu, dass auch leise Geräusche klar und deutlich aufgenommen werden können, also auch weiter entfernte Schallquellen zuverlässig aufgenommen werden können. In der Praxis eignen sich Kondensatormikrofone daher hervorragend als Studiomikrofone.

Ein Nachteil des Kondensatormikrofons ist allerdings, dass es auch empfindlich gegenüber Störgeräuschen ist. Selbst kleine Echos oder vor dem Fenster vorbeifahrende Autos können auf den Aufnahmen landen, da – wie bereits erwähnt – die Empfindlichkeit relativ hoch ist. Auch die Robustheit von Kondensatormikrofonen hinkt der von dynamischen Mics weit hinterher – wer also viel auf Reisen ist und das Studiomikrofon häufig mit sich transportiert, der sollte zu einem guten Mikrofonkoffer greifen. Andernfalls drohen durch Stöße Beschädigungen, unter anderem auf Grund der empfindlichen Bauweise der Elektronik im Inneren des Mikros.

Wer einen gut gedämmten Raum hat oder vielleicht eine Aufnahmekabine oder einen Reflexionsfilter nutzen kann, der kann sich guten Gewissens ein Kondensatormikrofon als Studiomikrofon anschaffen. Gerade Großmembran-Kondensatormikrofone sind beliebt, da die große Membran die Empfindlichkeit für Nebengeräusche abdämpft. Das Rode NT1-A oder das Audio Technica AT2035 sind beispielsweise hervorragende Großmembran-Mikrofone nach Kondensatorbauweise, die auch im Homerecording Studio für hervorragende Ergebnisse mit hoher Soundqualität der Aufnahmen sorgen.

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Das dynamische Studio Mikrofon

Dynamisches StudiomikrofonDynamische Mikrofone galten lange Zeit ausschließlich als Bühnenmikrofone. Die Robustheit, die der simplen Bauweise dieser Mikrofone zu Grunde liegt, macht diese Mikrofonart praktisch zur einzigen überhaupt live nutzbaren Gattung von Mikrofonen. Der geringere Raumanteil von dynamischen Mikros, sowie Unempfindlichkeit für Nebengeräusche oder unerwünschte Laute kann jedoch auch dynamische Mikros zu guten Studio Mikrofonen machen. Gerade in nicht optimal gedämmten Aufnahmeumgebungen im Homestudio kann ein dynamisches Mikrofon seine Vorteile ausspielen.

Das liegt vor allem an der Bauweise von dynamischen Mikrofonen. Diese sind in der Regel nach der sogenannten Tauchspulen-Bauweise aufgebaut, bei der die Membran an einer Kupferspule angebracht ist, in der sich ein Permanentmagnet befindet. Vibriert die Membran, rutscht die Spule am Magneten entlang und es entsteht elektromagnetische Spannung. Diese entsteht jedoch nur bei entsprechend lauten Geräusche in ausreichender Höhe. Dadurch wird das Mikro zwar allgemein unempfindlich gegenüber Echos und Hintergrundgeräuschen, die Aufnahmen werden aber auch bei weitem nicht so klar und detailreich wie mit einem Kondensatormikrofon.

Wenn du Aufnahmen in einem nicht optimal gedämmten Homestudio anfertigen möchtest und weder eine Aufnahmekabine, noch einen Reflexionsfilter nutzen kannst, dann ist ein dynamisches Mikrofon vielleicht genau das richtige Studio Mikrofon für dich. Gerade für die Aufnahme von Sprache (dynamisches Großmembran-Mikrofon) und Gesang (dynamisches Kleinmembran-Mikrofon) sind Mikros nach Tauchspulen-Bauweise sehr gut geeignet.

XLR oder USB Mikrofon im Studio?

XLR oder USB StudiomikrofonDie Frage, ob du für dein Homerecording Studio ein Studiomikrofon mit XLR Anschluss oder USB Anschluss wählen solltest, bleibt dir überlassen. Hier spielt vor allem das Budget und der Anspruch an die Soundqualität eine große Rolle: Gute Aufnahmen werden mit einem analogen XLR Studiomikrofon und einem guten Audio Interface immer besser als mit einem USB Mikrofon. Das liegt nicht zuletzt an den wesentlich besseren technischen Eigenschaften von externen Audio Interfaces im Vergleich zu in USB Mikrofone integrierten Interfaces.

Aber auch die Vielseitigkeit der Aufnahme-Szenarien spielt eine Rolle: Mit einem Audio Interface können mehrere Mikrofone gleichzeitig aufgenommen werden, was gerade beim Abnehmen von Instrumenten einen großen Gewinn an Qualität und Einsatzmöglichkeiten bietet. USB Mikrofone sind dagegen relativ beschränkt in ihrer Nutzungsweise. Auch die technische Ausstattung ist hier meist nicht so gut wie bei Mikrofonen mit externen Audio Interface. USB Mikros sind dagegen jedoch sehr günstig. Wenn die Qualität nicht der maßgebende Faktor ist und wenig Budget zur Verfügung steht, kann durchaus mal zu einem USB Studiomikrofon gegriffen werden, ansonsten ist ein analoges XLR Mikrofon mit einem guten Audio Interface immer zu bevorzugen.

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